Der bunte Hahn, hier im Grau der Erinnerung.

Memoriam

  Geflügelzuchtverein Hildesheim u.U.  von 1869

von Franz Karl Diestel   eMail:

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geändert am 19.07.2009 03:13   

 

 

 

 Memoriam GZV Hildesheim : Satzung                    aktualisiert seit: 14.09.2008 15:42                                              

Memoriam GZV Hildesheim : Satzung                                                   aktualisiert seit: 14.09.2008 15:42

  Satzung des GZV Hildesheim u.U. e. V. 

von 1869

und

Geschäftsordnung des GZV Hildesheim u.U. e.V. von 1869

Mitgliedsbuch

Herr   Franz Hartmann, Hermannstraße 17

3208 Giesen – Ahrbergen

ist Mitglied des

Geflügelzuchtvereins Hildesheim und Umgebung e. V.

in Hildesheim

Eingetreten am 01.01.1967

Gez. R. Möller                 gez. B. Wedig

Vorsitzender                          Kassierer

Gez. Bernd Müller

Schriftführer

  SATZUNGEN

des dem

Landesverband Hannoverscher Rassegeflügelzüchter

angeschlossenen  örtlichen

Geflügelzuchtvereins Hildesheim und Umgebung e. V., gegründet 1869

I.   Name,   Sitz  und Verbandszugehörigkeit

II. Zweck und Aufgaben des GZV

III. Mitgliedschaft

IV. Der Vorstand

V. Die Verwaltung

VI Das Vereinsvermögen und die Haftung

VII Die Kleintiergartenanlage des GZV Hildesheim - Gemeinschaftszuchtanlage II (GZA II) 

VIII. Sparten

IX. Schlussbestimmungen

I.   Name,   Sitz  und Verbandszugehörigkeit

§ 1

 

1.      Der Geflügelzuchtverein Hildesheim und Umgebung wurde am 1.4.1869 gegründet und hat seinen Sitz in Hildesheim. Er ist beim Amtsgericht in Hildesheim in das Vereinsregister eingetragen. Der Geflügelzuchtverein (GZV) ist Mitglied des Landesverbandes Hannoverscher Rassegeflügelzüchter (LV), damit des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG). Er erkennt deren Satzungen als vorbildlich an.

2.      Der Geflügelzuchtverein Hildesheim ist darüber hinaus Eigentümer einer Gemeinschaftszuchtanlage (GZA I) auf Eigenland und Träger und Generalpächter einer Kleintierkartenanlage (Gemeinschaftszuchtanlage - GZA II-) auf Pachtland der Stadt Hildesheim im Sinne des Kleingartengesetzes. Er strebt für die Kleintiergartenanlage (GZA II) die Mit­gliedschaft im Landesverband der Kleingärtner in Niedersachsen an. Zweck, Aufgaben, Rechte und Pflichten sind im Abschnitt VII § 18 dieser Satzung bzw. der Geschäfts­ordnung (GO) geregelt.^

II. Zweck und Aufgaben des GZV                                      

§ 2

Der GZV verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24. Dezember 1953 (BGB1 S. 1952), und zwar durch Förderung des Tierschutzes, die Bekämpfung der Tierseuchen und Förderung der Rassegeflügelzucht und Vogelzucht durch Beratung und Be­lehrung der Mitglieder und der Bevölkerung. Er ist auf ideeller und gemeinnütziger Grundlage tätig ohne wirtschaftliche Eigenzwecke zu verfolgen.

Die Aufgaben des GZV sind vor allem:

  1. Allgemeine Beratung und Aufklärung über sachgemäße und den neuesten Erkenntnissen der Forschung angepasste Ge­flügelhaltung und Zucht. Der Verhütung und Bekämpfung von Geflügelkrankheiten und Geflügelseuchen auch bei Vögeln wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden der Tierhygiene
    wird angestrebt.

  2. Erhaltung und Verbreitung des Rassegeflügels und der Vögel insbesondere durch Veranstaltungen von Schauen
    und durch die Schulung der eingesetzten Betreuer auf den Gebieten der Seuchenbekämpfung, des Tierschutzes und des Rassegeflügels.

  3. Ausrichtung der Zuchtarbeit der Mitglieder nach den einheitlichen, für die einzelnen Rassen und Farbenschlägen festgelegten Musterbeschreibungen sowie die Durchführung einer einheitlichen Kennzeichnung des Geflügels und Ziergeflügel mit dem Fußring des BORG sowie der Vögel mit den anerkannten Fußringen.

  4. Zusammenschluss aller interessierten Rassegeflügel­züchter der Umgebung und Vertretung ihrer Belange bei den örtlichen Behörden und Körperschaften sowie in der Öffentlichkeit.

  5. Förderung der Jugendarbeit.

§ 3

Der Verein ist konfessionell nicht gebunden und unpoli­tisch. Er lehnt jede Betätigung dieser Art in seinen Reihen ab.

 

III. Mitgliedschaft                                                               

§ 4

  1. Aktives Mitglied des GZV kann jeder Geflügelzüchter bzw. Geflügelzüchterin bzw. Vogelzüchter/Vogelzüchterin, der mindestens 18 Jahre alt ist, werden.

  2. Forderndes Mitglied kann jeder werden, der im Sinne des § 2 die Rassegeflügelzucht oder Vogelzucht unterstützt, ohne selbst Geflügelzüchter bzw. Geflügelzüchterin zu sein.

  3. Zu Ehrenmitgliedern können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag Personen, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben, ernannt werden. 

  4. Jungzüchter wird jeder Jugendliche, der mindestens 6 Jahre und noch nicht 18 Jahre alt ist, durch einfache Anmeldung.

§5

Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt eine schriftliche Bei­trittserklärung, die Anerkennung der Satzung und der Geschäfts­ordnung und die Zustimmung der Mitgliederversammlung voraus.

Jungzüchter werden aktive Mitglieder, wenn sie nach dem 18. Lebensjahr eine schriftliche Beitrittserklärung abgeben. Sie bedarf nicht der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

Die Beitrittserklärung ist dem Vorsitzenden zuzustellen. Er hat sie in der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen. Lehnt mindestens die Hälfte der Mitgliederversammlung die Aufnahme ab, so bedarf es der Angabe von Gründen nicht. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig.

§ 6

Durch den Erwerb der Mitgliedschaft  bei dem GZV wird gleich­zeitig die Mitgliedschaft bei dem Landesverband Hannoverscher Rassegeflügelzüchter und dem BORG sowie deren Jugendorganisationen erworben. Entsprechendes gilt für den Verlust der Mitgliedschaft, es sei denn es besteht Mitglied­schaft in anderem Ortsverein.

§ 7

Die Mitglieder haben das Recht auf volle Unterstützung und Förderung durch den GZV in Rahmen dieser Satzung und der Ge­schäftsordnung. Alle Mitglieder haben gleiche Rechte, sofern diese Satzung oder die GO an anderer Stelle nichts anderes besagen.                                                                                

§8

1.      Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung und alle satzungsgemäßen Vorschriften oder Beschlüsse des GZV und des LV oder seiner Organe gewissenhaft zu befolgen.

2.      Die aktiven Mitglieder sind verpflichtet:

2.1.nur reine Rassen zu züchten, ihre Tiere vorschriftsmäßig zu beringen, es mit ihrer Zuchtarbeit ernst zu nehmen, die Bestimmungen der Seuchenbekämpfung zu beachten und die Arbeit des GZV insbesondere die Vorbereitung und Durchführung der Vereinschauen sowie Pflege und Wartung des Vereinsinventars durch rege Beteiligung zu fördern;

2.2. ihren Tierbestand vorbildlich zu pflegen, den Stall und Auslauf in ordnungsgemäßen Zustand zu halten und

2.3. kranke, verendete oder getötete Tiere bei denen der Verdacht auf eine Seuche besteht, zwecks Verhütung der Seuche an einen Tierarzt oder ein entsprechendes Institut zur Untersuchung einzusenden.

§ 9

Die Mitgliedschaft erlischt:

1.      bei Jungzüchtern mit Vollendung des 18. Lebensjahres zum Ende des Kalenderjahres, es sei denn, sie geben eine Bei­trittserklärung auf aktive Mitgliedschaft ab (§ 5 Abs. 2);

2.      durch Austritt, der schriftlich unter Einhaltung einer Kün­digungsfrist von 6 Wochen vor Ablauf des Kalenderjahres an den Vorsitzenden zu erklären ist;

3.      durch den Tod des betreffenden Mitgliedes;

4.      durch Streichung auf Beschluss der Hauptversammlung, wenn das betreffende Mitglied die satzungsmäßigen Voraussetzungen für die Mitgliedschaft nicht oder nicht »ehr erfüllt oder trotz schriftlicher Mahnung dem Verein gegenüber mit seinen Verbindlichkeiten im Rückstand ist;

5.      durch Ausschluss bei Vorliegen:

5.1.eines groben Verstoßes gegen diese Satzung, die Satzung des LV oder eine andere satzungsmäßige Bestimmung oder Vorschrift, insbesondere das Ausstellungswesen betreffend;

5.2.eines Verhaltens, das geeignet ist, die Geflügelzucht sowie deren Organisationen oder eines ihrer Mitglieder bzw. eines ihrer Organe in ihrem Ansehen herabzusetzen oder irgendwie zu schädigen.

6.      Der Ausschluss ist schriftlich unter Angabe von Gründen mitzuteilen. Über den Ausschluss entscheidet ein Ehren­gericht des LV. Auf Einspruch gegen die Entscheidung dieses Ehrengerichtes erkennt das Ehrengericht des BDRG endgültig. Für das Ausschlussverfahren ist die Ehrengerichtsordnung des BDRG maßgebend.

Die Pflicht zur Zahlung des Beitrages für das laufende Ka­lenderjahr wird durch das Erlöschen der Mitgliedschaft nicht berührt. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen, es sei denn, sie sind Inhaber eines Anteilrechts. Anteile sind nicht an die Mitgliedschaft gebunden.

IV. Der Vorstand

§ 10

1. Zusammensetzung des Vorstandes:

1.                der Vorstand besteht aus dem

-         1. Vorsitzenden,                                                       Aufgaben.      s. Mr. 3.

-         2. Vorsitzenden,                                                                             s. Nr. 4.

-         Geschäftsführer,                                                                             s. Nr. 5.

diese vertreten sich gegenseitig als geschäftsführender Vorstand;

-         1. Schriftführer,                                                                               s.Nr. fi.

-         2. Schriftführer,                                                                               s. Nr. 7.

-         1. Kassierer,                                                                                   s. Nr. 8.

-         2. Kassierer,                                                                                   s. Nr. 9.

-         Obmann für Jugend und Zuchtwarte,                                                s. Nr. 10.

-         den Zuchtwarten                                                                        GO s. Nr. 1.1.

-         den Gerätewarten,                                                                     GO s. Nr. 1.2.

Alle Vorstandsmitglieder haben Sitz und Stimme im Vorstand.

Mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder und einer der Vorsitzenden oder der Geschäftsführer müssen im Be­sitz von Anteilrechten im Sinne des 5 17 Nr. l dieser Satzung sein.

1.2.      In das Vereinsregister sollen der 1. und 2. Vorsitzende und der Geschäftsführer eingetragen werden. Jeweils zwei von ihnen vertreten gemeinsam den Verein nach außen in gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten im Sinne des § 26 BGB.

1.3.1.      Der Vorstand wird erweitert durch Beisitzer, die jedoch nur beratende Stimme haben, .Der Ehrenvorsitzende ist als ständiger Beisitzer Mitglied des Vorstandes.

1.3.2.      Zu den Vorstandssitzungen können mit Vorstandsbeschluss außerdem noch Beauftragte beratend für außerordentliche Vereinsangelegenheiten soweit erforderlich hinzugezogen werden. Hierzu gehören u.a. derHaus- und Kantinenwart, der Obmann der GZA I, der Obmann der Vogelzüchter, der Vergnügungsausschuss und der Liegenschaftsausschuss, soweit diese nicht bereits Vorstandsmitglieder sind. Des weiteren gehört dazu der Obmann der GZA II, der Sitz- und Stimmrecht für Ange­legenheiten der GZA II hat.

Die Beisitzer und Beauftragten mit Ausnahme des Obmannes der GZA II haben kein Sitz- und Stimmrecht im Vorstand. Die Aufgaben der Beauftragten sind in der GO geregelt.

1.4.      Die Mitglieder des Vorstandes zu 1.1. und die Beisitzer zu 1.3.1. werden von der Hauptversammlung auf die Dauer von fünf Jahren geheim oder auf Antrag öffentlich gewählt.

Wiederwahl ist zulässig.

Bis zur Neuwahl des neuen Vorstandes bleibt der alte Vorstand auch nach Ablauf der fünf Jahre im Amt. Schei­det ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, es kann ein Nachfolger, jedoch nur für den Rest der Wahlzeit, gewählt werden.

2.            Pflichten und Aufgaben des Vorstandes:

2.1.   Aufstellung der Tagesordnung für die Mitgliederversamm­lung;

2.2.   Beschlüsse der Mitgliederversammlung vorzubereiten und auszuführen;

2.3.   Vorbereitung und Durchführung der Schauen;

2.4.   Verwaltung des Vereinsvermögens im Rahmen der Beschlüsse der HV (Mitgliederversammlung) und bestehenden Verträge nach der Satzung und GO;

2.5.über dringende und unaufschiebbare Vereinsangelegenheiten hat der Vorstand zu entscheiden. Diese Entscheidung wird der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt;

Eine Vorstandsentscheidung kommt nur zustande, wenn min­destens 2./3 der erschienenen Vorstandsmitglieder zustim­men.

Eine schriftliche Beteiligung ist zulässig.

2.6.Überwachung aller Angelegenheiten der GZA I und II.             

3.  Dem 1. Vorsitzenden obliegt;

3.1.            die gesamte Geschäftsführung des Vereins, soweit sie nicht vom 2. Vorsitzenden oder Geschäftsführer wahrgenommen wird. Er überwacht sämtliche satzungsgemäßen Aufgaben der Vorstandsmitglieder. Der Förderung der Jugendarbeit widmet er besondere Aufmerksamkeit.

3.2.            Vorbereitung, Einberufung und Leitung der Sitzungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung (HV).

3.3.            Ausführung der Beschlüsse des Vorstandes und der Mit­gliederversammlungen (HV) soweit sie nicht vom 2. Vor­sitzenden oder Geschäftsführer wahrzunehmen sind;

3.4.            Vertretung des Vereins in allen rechtlichen Angelegen­heiten in Zusammenarbeit mit dem 2. Vorsitzenden und Geschäftsführer;

3.5.            Abfassung der Jahresberichte für die HV und Aufnahme in die Vereinschronik, die auf dem laufenden zu halten ist;

3.6.            die Leitung und Ausrichtung der Schauen - rechtliche Fragen bei Beschwerden pp » soweit der Geschäftsführer nicht zuständig ist.

4.                  dem 2. Vorsitzenden obliegt neben der Vertretung des 1. Vorsitzenden oder Geschäftsführer:

4.1.            die Überwachung des beweglichen Vereinsvermögens;

4.2.            die Betreuung der Mitglieder bei besonderen Anlässen; wie Jubiläen, Geburtstagen, Hochzeiten, Tod (s.GO);

4.3.            die Annahme und Ausgabe der Tiere bei den Schauen, so­wie der Versand der Tiere.

Bei Verhinderung wird er vertreten durch den 1. Vorsit­zenden oder Geschäftsführer.

5.                  Dem Geschäftsführer obliegt neben der Vertretung des 1. Vorsitzenden oder 2. Vorsitzenden:

5.1.            die Überwachung, Durchführung und der Schriftverkehr aller Angelegenheiten des unbeweglichen Vereinsvermögens und der Finanzverwaltung der Liegenschaften sowie der GZA.

5.2.            die Vertretung des Vereins in allen rechtlichen Ange­legenheiten in Zusammenarbeit mit dem 1. und 2. Vorsitzenden sowie die Vermietung und Verpachtung und die damit zusammenhängenden rechtlichen Folgen im Dr. Lax-Haus, der GZA I und der GZA II und die Wahrnehmung des Hausrechts im Dr. Lax-Haus, der GZA I und GZA II. Die Vertretung des Hausrechts wird in der GO geregelt.

5.3.            die technische Vorbereitung und Abwicklung der Schauen in Zusammenarbeit mit den in der Satzung hierfür bestimmten Vorstandsmitgliedern und der beteiligten Vereinsmitglieder (s.GO).

5.4.            die Überwachung aller Kassen und Konten des Vereins.

Bei Verhinderung wird er vertreten durch den 1. oder 2. Vorsitzenden.

6.                  Dem 1. Schriftführer obliegt neben der Vertretung des 2. Schriftführers:

6.1.            die Anfertigung von Niederschriften über die Sitzungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen. Darin sind insbesondere alle Beschlüsse festzuhalten. Die Niederschriften sind nach Genehmigung durch den Vorstand oder die Mitgliederversammlung vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterschreiben;

6.2.            der Schriftverkehr in Vereinsangelegenheiten, z.B. Veranstaltungen, Vorträgen, Mitgliederbewegung, Einladungen u.a.;

6.3.            der Schriftverkehr für die Schauen, z.B. Verpflichtung der Preisrichter, Sondervereine, Behörden, Anzeigen u.a., soweit er nicht vom Geschäftsführer wahrgenommen wird. Der Einsatz und die Überwachung der Preisrichter der Schauen und deren Bewertungen.

Er unterstützt den Geschäftsführer bei der Vorbereitung und Zusammenstellung des Kataloges.

Bei Verhinderung wird er vom 2. Schriftführer vertreten.

7.                  Dem 2. Schriftführer obliegt neben der Vertretung des . 1. Schriftführers:

7.1.1        das Amt des Pressewartes. Sämtliche die Öffentlichkeit interessierenden Angelegenheiten insbesondere über die Schauen und deren Ergebnisse sind den Fachzeitungen und der örtlichen Tageszeitung mitzuteilen. Der Kon­takt mit den örtlichen Pressevertretern ist zu pflegen;

7.1.2         die Vorbereitung, Erstellung und Versendung des Mitteilungsblattes und sonstiger Mitteilungen s. Nr. 3 der GO).

8.                  Dem 1. Kassierer obliegt

8.1.1        die gesamte Kassenführung der Vereinskasse und der Schaukasse; Aufstellung des Haushaltsvoranschlages;

8.1.2        die Überwachung der Beitragseingänge und deren Einziehung;

8.1.3        die Verwaltung der Vereinskonten ((e.2.2.2. GO). Er ist allein unterschriftsberechtigt;

8.1.4        die Ausführung der Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung in finanzieller Hinsicht. Grundlage ist der Haushaltsplan. Abgabe eines Jahresberichtes..

9.                  Dem 2. Kassierer obliegt:

9.1.            die gesamte Kassenführung der Liegenschaftskasse und -konten; die Abgabe eines Jahresberichtes;

9.2.            die Überwachung der Miet- und Pachteingänge der Liegenschaften;

9.3.            die Ermittlung der Verbrauchsdaten und -kosten und Weitergabe an den Geschäftsführer.

Er ist allein Unterschriftsberechtigt (b. 2.1.2. GO).

Bei Verhinderung wird er vertreten durch den Geschäftsführer. Die Vertretung des 1. und 2. Kassierers wird erforderlichen­falls durch den Vorstand geregelt.

10.              Dem Obmann für Jugend und Zuchtwarte obliegt in Zusammenarbeit mit dem 1. Vorsitzenden:

10.1.        die Betreuung und Belehrung der Jungzüchter des GZV nach der Jugendordnung des BORG für Bund, Land, Kreisverband und dieser Satzung im Sinne der Deutschen Rassegeflügelzucht. Finanzmittel müssen im Rahmen des Haushaltsplanes zur Verfügung gestellt werden;

10.2.        die Anleitung zur Vorbereitung der Jungzüchter auf Schauen, die Durchführung von Jugendtreffs, Jugendschauen usw.;

10.3.        die Vertretung der Jungzüchter im KV und LV;

10.4.        die Abgabe eines Jahresberichtes in der HV und die Auslegung der Jahresplanung mit Finanzbedarf in der Haupt­versammlung;

10.5.        die Koordinierung der Zuchtwarte für die einzelnen Klassen und Sparten. Die Aufgaben der Zuchtwarte sind in der GO geregelt.

11.              Der Vorstand ist berechtigt, sich zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung eine Geschäftsordnung (GO) zu geben. In dieser GO werden die Aufgaben des Vorstandes, der Beisitzer und Beauftragten im einzelnen geregelt, soweit sie nicht in dieser Satzung bereits bestimmt sind. In der GO werden die Beschlüsse von längerer Dauer festgehalten. Sie bedarf der Bestätigung durch die Hauptversammlung (§ 11 Nr. 1.)

12.              Der Vorstand tritt nach Bedarf,  jedoch mindestens vor jeder Mitgliederversammlung, zu einer Sitzung zusammen. Der Schriftführer beruft auf Veranlassung des Vorsitzenden den Vorstand schriftlich zu einer Sitzung ein. In begründeten Ausnahmefällen kann mündlich oder telefonisch geladen werden. 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Es sei denn, es ist an anderer Stelle dieser Satzung eine andere Beschlussfähigkeit bestimmt worden (s. 2.5.). Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmen­gleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Jedes anwesende Mitglied hat nur eine Stimme.

§ 11

1.                  In der Mitgliederversammlung des Vereins haben sämtliche Mitglieder Sitz und Stimme. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter einzuberufen und gemäß einer von der Hauptversammlung bestätigten Geschäftsordnung zu leiten. Die Einberufung ist an keine besondere Form gebunden, sofern die Satzung und die GO nichts anderes bestimmen. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der Stimmen ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder, sofern die Satzung oder GO nichts anderes bestimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

2.                  Jährlich einmal ist zu Beginn des Kalenderjahres eine Mitgliederversammlung als Hauptversammlung durchzuführen. Sie ist mit einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen.

Ihr obliegt die

2.1.  die Wahl des Vorstandes und der Beisitzer;

die Bestätigung der Obmänner der GZA I und II;

2.2.  die Wahl von drei Kassenprüfern, von denen in jedem Jahr einer ausscheidet und ein neuer gewählt wird. Wird ein Beisitzer zum Kassenprüfer gewählt, so ruht sein Amt für die Dauer der Wahlzeit von zwei Jahren;

2.3.  Die Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes, der Jahresrechnungen und Vermögensrechnung des

1.Kassierers für die Vereins- und Schaukassen und

2. Kassierers für die Liegenschaftskasse;

2.4. die Entlastung der Kassierer und des gesamten Vorstandes;

2.5.die Genehmigung der von den Kassierern aufgestellten Haushaltsvoranschläge für die einzelnen Kassen;

2.6.die Feststellung der Mitgliederbeiträge nach Höhe und Fälligkeit sowie der Zahlstelle;

2.7.die Streichung von Mitgliedern nach § 9 Nr. 4.;

2.8.die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, die jedoch nur bei einem Zustandekommen einer Dreiviertelmehrheit der erschienenen Mitglieder gültig ist und die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, die jedoch nur bei einem Zustandekommen einer Dreiviertelmehrheit der erschienenen Mitglieder gültig ist. Die Ver­wendung des Vereinsvermögens ist zu regeln - s. § 17 Abs. 3-.

Weitere Hauptversammlungen sind einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder oder die Hälfte des Vorstandes es verlangen.

3.      Außer der Hauptversammlung ist möglichst jeden Monat eine Mitgliederversammlung' abzuhalten, die in erster Linie der züchterischen Beratung und Aussprache dient, darüber hin­aus über alle Angelegenheiten des Vereinslebens, soweit sie nicht der Hauptversammlung vorbehalten sind, be­schließt. Insbesondere entscheidet die Mitgliederversamm­lung über die Aufnahme von Mitgliedern, die Abhaltung von Veranstaltungen, das Ausfallen von Monatsversammlungen usw.

V. Die Verwaltung

§ 12

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 13

Vor Beginn eines Geschäftsjahres ist von den Kassierern über die im kommenden Geschäftsjahr zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben je ein Haushaltsvoranschlag aufzustellen. Diese sind nach Genehmigung durch die Hauptversammlung von den Vorsitzen­den bzw. dem Geschäftsführer und dem zuständigen Kassierer zu unterschreiben.

Alle Einnahmen und Ausgaben des Vereins eines Geschäftsjahres haben sich im Rahmen des Haushaltsplanes zu halten. Unabweisbare und unvorhergesehene Ausgaben bedürfen der Zustimmung des Vorstandes § 10 Nr. 2.5..

§ 14

1.                  Während des Geschäftsjahres sind alle Einnahmen und Ausgaben von den Kassierern laufend nach Daten geordnet genau und übersichtlich in die entsprechenden Kassenbücher ein­zutragen. Für die Ausstellung ist ein Ausstellungsbuch, das die Standgelder, Kosten und Ehrenprämien enthält, und für die Beiträge der Mitglieder ein Beitragsbuch zu führen.

2.                  Sämtliche Einnahmen und Ausgaben sind durch Rechnungen, Quittungen- Post- und Bankanweisungen, Einlieferungsschei­ne Beitragsbuch, Ausstellungsbuch, Vermögensbuch usw. zu belegen. Die Belege sind zu nummerieren und geordnet auf­zubewahren. Sofern Zahlungen vom Haushaltsplan abweichen, sind die Belege vorher von einem geschäftsführende Vorstandsmitglied abzuzeichnen.

3.                  Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Hitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine
sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Die Mitglieder erhalten bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.

§ 15

Am Schluss des Geschäftsjahres ist die Kassenprüfung anzuschließen und eine genauer Aufstellung des Vereinsvermögens anzufertigen. Beides ist von den Kassenprüfern der Hauptversammlung vorzulegen.

§ 16

Alle Ämter innerhalb des Vereins sind Ehrenämter. Es werden lediglich bare Auslagen, die im Vereinsinteresse entstanden sind, vergütet. Im Zweifelsfelle entscheidet die Mitgliederversammlung.

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

VI. Das Vereinsvermögen und die Haftung

§ 17

1.      Der GZV ist Eigentümer des Grundstücks vor der Lademühle Nr.15 Flurstück 9/15, Flur 2, Gemarkung Hildesheim, eingetragen im Grundbuch von Hildesheim mit aufstehendem Vereins­haus, Stallungen (GZA 1) und sämtlichem darin enthaltenen Inventar.

Die Kosten zum Erwerb des Vereinsgrundstücks, für den Bau des Dr. Lax-Hauses und der GZA I, für die Reparaturen an den Gebäuden und Anlagen sowie für den Erwerb von Käfigen nebst Zubehör sind durch Spenden und Arbeitsleistungen auf­gebracht worden bzw. werden noch aufgebracht.

Hierfür wurden und werden Anteilscheine zu je 100 DM aus­gegeben. Anteilsinhaber müssen nicht Mitglied des GZV Hil­desheim sein. Näheres regelt die GO.

Die Haftung des Vereins nach außen ist auf das Vereinsver­mögen beschränkt.

2.      Der Geschäftsführer in Zusammenarbeit mit dem 2. Vorsitzenden verwaltet das unbewegliche und bewegliche Vereinsvermögen, siehe Aufgaben der Vorstandsmitglieder bzw. GO.

3.      Die Belastung und Veräußerung des unbeweglichen Vereinsvermögens - Grundstück, Vereinshaus und Stall - kann nur von einer zu diesem Zweck besonders einberufenen Hauptersammlung beschlossen werden. Sie ist einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder oder der Vorstand es verlangen.

In dieser Hauptversammlung hat jedes Vereinsmitglied neben seiner natürlichen Stimme ein Stimmrecht nach Anteilen, Ein Beschluss kommt zustande, wenn Zweidrittel der natürlichen Stimmen und Dreiviertel der Stimmrechte nach Anteilen der in der Versammlung anwesenden Vereinsmitglieder für den Antrag stimmen. Ein Vereinsmitglied hat nur ein Anteilsstimmrecht bis zu 24 v.H. der gesamten Anteile der anderen Hitglieder. Die Stimmabgabe erfolgt öffentlich. Eine Beschlussfassung ist nur gültig, wenn sämtliche Mitglieder hierzu unter Angabe der Tagesordnung 14 Tage vorher geladen worden sind. Im übri­gen gilt die Geschäftsordnung.

4.      Anteile für Gemeinschaftsanlagen auf Pachtflächen in der GZA II

Die Gemeinschaftsanlagen der GZA II sind durch Spenden und Arbeitsleistungen der Pächter und des GZV sowie durch deren Mitglieder aufgebracht worden bzw. werden noch aufgebracht.

Hierfür werden Anteilscheine zu je 100 DM ausgegeben Anteilsinhaber müssen nicht Mitglied des GZV Hildesheim sein. Mit den Anteilen der GZA II sind besondere Stimmrechte verbunden (s. GO).

5.      Vom Geschäftsführer ist eine Liste für die Anteilscheine sowie eine Vermögensliste zu führen.

Der Gerätewart führt eine Inventarliste. Diese Listen sind jährlich der Hauptversammlung vorzulegen (§ 10 Nr. 10.3.).

Zur Erfüllung der Vereinsaufgaben ist eine Rücklage anzu­streben. Die angesammelte Rücklage darf ausschließlich und unmittelbar zu dem im § 2 und § 18 genannten Zweck auf Beschluss der Mitgliederversammlung verwendet werden. Die Verwendung des steuerbegünstigten Vereinsvermögens zu wirtschaftlichen Geschäftszwecken ist ausgeschlossen.

VII. Die Kleintiergartenanlage des GZV Hildesheim - Gemeinschaftszuchtanlage II (GZA II)

§ 18

Der GZV Hildesheim ist Träger und Generalpächter der Klein­tiergartenanlage - Vor der Lademühle 15 (GZA II) - auf Ei­genland mit aufstehendem Vereinsheim - Dr. Lax-Haus - und auf angrenzendem Pachtland, das im Eigentum der Stadt Hildesheim steht. Im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung ver­folgt der GZV in dieser Anlage die Förderung der Naturver­bundenheit zur körperlichen und geistigen Entspannung im Grünen mit Kleintieren und damit ausschließlich "steuerbe­günstigte Zwecke" nach der Abgabenordnung.

Die Kleintiergartenanlage dient vor allem :

a)      der Schaffung von Grünflächen, die der Allgemeinheit zu­änglich sind, und der Haltung von Kleintieren;

b)      der Erziehung der Jugend zur Naturverbundenheit und der Tierliebe;

c)      der Zusammenfassung aller Kleintiergärtner unter Ausschluss jeglicher parteipolitischer und konfessioneller Ziele;

d)      der Weiterverpachtung und Beaufsichtigung von Pachtland und Eigenland im Sinne des Kleingartengesetzes und des mit der Stadt abgeschlossenen Generalpachtvertrages unter der Voraussetzung, dass auf den vorhandenen Parzellen neben der gärtnerischen Nutzung der Fläche nur reine Rassen von Geflügel - Tauben, Hühner, Zwerghühner, Wassergeflü­gel, Ziergeflügel und Vögel – und Kaninchen gehalten werden;

e)      der gärtnerischen und tierzüchterischen Beratung der Pächter.

Alle Rechte und Pflichten der Pächter regelt die Kleintier­gartenordnung der Stadt Hildesheim und der Unterpachtvertrag.

Im Folgenden werden die Rechte und Pflichten der Pächtergemeinschaft und das Verhältnis zum GZV geregelt.

1.      Mitgliedschaft und Stimmrecht in der Pächtergemeinschaft

Mitglied der Pächtergemeinschaft der GZA II ist:

1.1.  jede unbescholtene, volljährige Person, die geschäftsfä­hig ist, keiner Verfügungsbeschränkung über ihr Vermögen unterliegt, als Pächter einen Kleintiergarten der Anlage inne hat und Mitglied im GZV oder im Kaninchen­zuchtverein F 72 Hildesheim ist;

1.2.  ein Vertreter des Vorstandes des GZV Hildesheim.

Jeder Pächter, auch der Vertreter des GZV, ist stimmberechtigt. Für eine Gartenparzelle kann jedoch nur l Stimme abgegeben werden, auch wenn sie von mehreren Per­sonen gepachtet worden ist. Wählbar ist jeder Pächter.

2.            Pächterausschuss -PA-

Der Pächterausschuss setzt sich zusammen aus

Ø      dem Obmann der GZA II als Vorsitzenden. Er ist als Beauftragter für Angelegenheiten der GZA II in den Vorstand zu berufen und hat nur für diese Angelegenheiten Stimmrecht. Die Wahl des Obmannes bedarf der Bestätigung durch die Hauptversammlung des GZV;

Ø      dem Schriftführer der GZA II, der zugleich Vertreter des Obmannes ist und

Ø      dem Kassierer der GZA II.

Bei Bedarf kann von der Pächtergemeinschaft für den Schriftführer und Kassierer je ein Vertreter zusätzlich gewählt werden.

Der Pächterausschuss kann erweitert werden durch einen Gar­tenwart, dieser hat jedoch nur beratende Stimme im PA.

Die Wahlzeit des PA beträgt drei Jahre. Bei vorzeitigem Ausscheiden werden nur Ergänzungswahlen für die restliche Wahlperiode vorgenommen.

3.      Aufgaben, Rechte und Pflichten des PA sind in der vom Vorstand des GZV erlassenen  Geschäftsordnung Nr. 8 ge­regelt.

4.      Versammlungen, Sitzungen, Wahlen der Pächterversammlung -PV-

In jedem Jahr sind mindestens die Jahresversammlung der Pächtergemeinschaft zum Ende Januar und die Halbjahres­versammlung im September mit vorhergehender Gebäude- und Gartenbesichtigung sowie der Gemeinschaftsanlagen durch den PA durchzuführen.

In der Jahresversammlung sind alle die GZA II betreffenden Angelegenheiten zu beraten und zu beschließen.

Beschlüsse grundsätzlicher Art bedürfen der Zustimmung durch die Hauptversammlung des GZV Hildesheim.

Zur Jahresversammlung und den Wahlen ist vom Schriftführer unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens 14 Ta­ge vorher einzuladen.

Weitere Jahresversammlungen sind einzuberufen, wenn ein Drittel der Pächter oder die Hälfte des PA es verlangen.

VIII. Sparten

§ 19

Sparte Vogelzucht

Die Vogelzucht ist Teil der Deutschen Rassegeflügelzucht im Sinne der §§ l und 2 dieser Satzung. Alle übrigen Bestimmungen dieser Satzung sind sinngemäß anzuwenden.

Die Rechte und Pflichten der Vogelzüchter sowie deren Ver­tretung sind in der Geschäftsordnung geregelt.

IX. Schlussbestimmungen

§ 20

Bei Auflösung des Vereins (§ 11 Abs. 2.), der Kleintier­gartenanlage (.§ 18) oder Veräußerung des unbeweglichen Vereinsvermögens (§ 17 Abs. 3) ist die Verwendung des Vereinsvermögens unter Beachtung der Bestimmungen der Geschäfts­ordnung und der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1963 vorzunehmen.

Soweit das Vermögen des Vereins die eingezahlten Kapital­anteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, fällt bei einer Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes das Vermögen an den Landesverband Hannoverscher Rassegeflügelzüchter, Hannover, sofern er als gemeinnütziger Verein nicht anerkannt ist, an den Tier­schutzverein e.V., Hildesheim, der es unmittelbar und aus­schließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Das zuständige Finanzamt ist hiervon zu unterrichten.

§ 21

Aufgrund dieser Satzung ist der GZV Hildesheim als gemein­nütziger Verein anerkannt worden.

Die Annahme vorstehender Satzung ist von der Hauptversammlung in geänderter Fassung beschlossen worden. Sie tritt mit dem 1. Januar 1986 in Kraft.

Alle entgegenstehenden Beschlüsse und die bisherige Satzung treten mit diesem Tage außer Kraft.

Hildesheim,  den  8. Februar 1986

......gez. R. Möller        ...F. Hartmann.................B. Müller......

.  Vorsitzender Geschäftsführer            1.  Schriftführer

 

  Geflügelzuchtverein Hildesheim

und Umgebung e. V.

gegründet 1869

Vor der Lademühle Hr. 15, 3200 Hildesheim Dr-Lax-Haus. - Telefon: 051 21 - 31850